euchtende Blitze der Magier schwirrten hin und her, die mit Zaubersprüchen belegten Pfeile sausten von den Bögen in alle Richtungen. Tjalf wurde schwindelig. Er schrie Kommandos in alle Richtungen und versuchte so gut wie möglich den Überblick zu behalten. Doch schon bald war alles in ein unübersichtliches Chaos aus Leichen, Blut, Feuer, Schreien und Kampf getaucht. Jeder konnte nur selbst so gut wie möglich versuchen sein Bestes zu geben. Oder einfach nur durchzukommen. Das allein schien Tjalf schon nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Obwohl die magischen Geschosse einen Dämon nach dem anderen aus den Lüften holten und die Bannsprüche der Magier einen um den anderen zurückschickten in seine Dimension, nahm die Angriffsflut kein Ende. Manchmal gewann Tjalf sogar den Eindruck, das es immer mehr Gegner wurden. Inzwischen hatten sich die Bodentruppen, allen voran die Drow bis nach oben auf die Wälle vorgekämpft und attackierten die Verteidiger dort hart. Das Lager schien verloren. Tjalf sah kaum noch Möglichkeiten sich aus dem Belagerungsring zu befreien. Da erschallte ein Horn aus der Ferne.
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ohann!". Der König war endlich mit den frischen Truppen angekommen. Die londrischen Ritter gingen zum Sturmangriff auf die sich draußen befindenden Angreifer über. Allen voran ritt Johann Glorenjon in seiner prächtig glänzenden Rüstung und den im londrischen Gelb-Rot gefärbten Wams, wie auch die anderen Ritter es trugen. So fegten sie die ersten Drow im Galopp hinweg und setzten auf eine nahestehende Gruppe Untote an, um auch diese aus dem Ritt mit ihren Schwertern entzweizuteilen. Nacheinander nahmen sie sich die Armee der Finsternis vor, nur gegen die Dämonen vermochten sie nichts auszurichten. Im Gegenteil, immer öfter kamen ihre Angriffe zu stehen, wenn einige der Geflügelten sich aus dem Flug auf sie stürzten. So schien auch diese neue Hoffnung dahinzufahren, als erneut Hörner erklangen, zwergische Hörner und eine neue Armee sich auf das Schlachtfeld begab, die Zwerge aus Glaresch waren gekommen und mit ihnen die Finariel-Elfen, die sich hinter ihnen postierten um ihre Bögen in Position bringen zu können.

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